Minister der Justiz und für Europa Guido Wolf macht sich im Bundesrat für verschärfte Bestrafung des Wohnungseinbruchdiebstahls stark

Datum: 02.06.2017

Kurzbeschreibung: Guido Wolf: „Viele Opfer erleben es als geradezu traumatisierend, wenn in ihren privaten Rückzugsraum eingedrungen wird. Ich begrüße es daher sehr, dass der Bund endlich die Forderung der Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg nach einer Strafverschärfung aufgegriffen hat.“

„Zusammen mit unseren Personalverstärkungen bei Gerichten, Staatsanwaltschaften und Polizei sagen wir mit dieser Strafverschärfung dem Wohnungseinbruchdiebstahl den Kampf an.“

Baden-Württembergs Minister der Justiz und für Europa Guido Wolf hat sich am heutigen Freitag (2. Juni 2017) im Bundesrat für eine verschärfte Bestrafung des Wohnungseinbruchdiebstahls stark gemacht. Künftig sollen Wohnungseinbruchdiebstähle mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren bestraft werden.

Wolf verwies darauf, dass es sich bei Wohnungseinbrüchen um besonders schwerwiegende Taten handele: „Viele Opfer erleben es als geradezu traumatisierend, wenn in ihren privaten Rückzugsraum eingedrungen wird. Den Betroffenen wird das Vertrauen geraubt, in den eigenen vier Wänden ungestört und vor allem sicher zu sein.“

Wolf weiter: „Der Staat muss Wohnungseinbrüchen mit aller Entschlossenheit entgegentreten. Ich begrüße es daher sehr, dass der Bund nunmehr die Forderung der Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg nach einer Strafverschärfung aufgegriffen hat.“

Abschließend machte Wolf deutlich, dass die Strafverschärfung nur bei einem hohen Strafverfolgungsdruck zum Erfolg führen könne: „Zusammen mit unseren Personalverstärkungen bei Gerichten, Staatsanwaltschaften und Polizei sagen wir mit dieser Strafverschärfung dem Wohnungseinbruchdiebstahl den Kampf an.“

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